Über mich

Ich bin seit vielen Jahren als Bildungsreferentin in der Lehre und der Gestaltung von Seminaren und Fortbildungsangeboten tätig. Als Lehrkraft in Fachschulen für Sozialpädagogik begleite und unterrichte ich angehende Erzieher*innen in ihrer Ausbildung und arbeite in der Weiterbildung für pädagogischen Fachkräfte in sozialen Bildungseinrichtungen. Ich begleite und berate Organisationen und soziale Einrichtungen auf ihrem Weg Veränderungsprozesse anzustoßen und zu realisieren. Als Lehrbeauftrage am Margherita von Brentano Zentrum der FU Berlin bilde ich Studierende in Gender und Diversity Kompetenz aus.

Ich habe an der TU und HU Berlin Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Pädagogik und Kulturwissenschaften studiert. Ich bin gelernte Erzieherin und habe in unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit gearbeitet.

Fort- und Weiterbildungen als Anti-Bias Multiplikatorin, Social Justice Trainerin, in der Prozessbegleitung und Moderation für Schulen und Bildungseinrichtungen, im Projektmanagement, als Dozentin für Deutsch als Fremd-, und Zweitsprache und Lebenskundelehrerin.

Durch verschiedene Studien- und Arbeitsaufenthalte im Ausland, vor allem in Mittelamerika – Nicaragua – habe ich mich intensiv mit soziökonomischen Fragestellungen in Verbindungen mit Geschlechterfragen und einer Educaciòn Popular beschäftigt.

Meine Schwerpunkte in Seminaren, Fortbildungen und Praxis:
– vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung (Anti-Bias)
– Gender, Diversity, Intersektionalität
– diskriminierungskritische Bildung
– geschlechterreflektierte Pädagogik
– geschlechtliche Vielfalt und sexuelle Identität
– Klassismus
– Adultismus

Meine Arbeitsweise betrachtet die Selbstreflexion im Hinblick auf die eigene Person in ihren Arbeitsprozessen, das Miteinander mit anderen und die Gestaltung von Veränderungsprozessen. Meine Arbeitsweise ist geprägt von Wertschätzung, Fragen und Herausforderungen wahrzunehmen, zu analysieren und gemeinsam Wege und Lösungen zu entwickeln. Dabei ist die individuelle Ausgangslage der jeweiligen Personen und Gruppe Ausganspunkt meiner Arbeit.
Ich arbeite strukturiert, fachlich fundiert, ressourcenbewusst und beziehe sowohl die individuellen als auch gesellschaftlichen, institutionellen und strukturellen Kontexte mit ein. Mein Blickwinkel ist intersektional, das bedeutet für mich bei Benachteiligung und Unterdrückung verschiedene Strukturkategorien wie Geschlecht, Ethnizität, Hautfarbe, soziale Herkunft, Nationalität, Sexualität, Alter etc. in ihrer Verschränkung und Wechselwirkung miteinander zu betrachten.